verdrängen
Verb:

Worttrennung:
ver·drän·gen, Präteritum: ver·dräng·te, Partizip II: ver·drängt
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈdʁɛŋən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: jemanden oder etwas von seiner Stelle drängen oder schieben; den Platz von etwas einnehmen
[2] transitiv: etwas aus seinem Bewusstsein ausschließen
Herkunft:
Ableitung zum Verb drängen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) ver- „fort, hinweg“
Gegenwörter:
[1] einbeziehen
[2] berücksichtigen, vergegenwärtigen
Beispiele:
[1] Archimedisches Prinzip: Die Auftriebskraft eines Körpers in einem Medium ist genauso groß wie die Gewichtskraft des vom Körper verdrängten Mediums.
[1] In Österreich konnte „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens erst 1975, nach 52 Wochen, von der Spitze der Hitparade verdrängt werden in Deutschland schon 1974 nach nur 36 Wochen.
[2] Als Verdrängung wird in der Psychoanalyse ein möglicher Abwehrmechanismus bezeichnet, in dem tabuierte und bedrohliche Bewusstseinsinhalte, die nach Sigmund Freud aus dem Es stammen, mittels des wertenden und verdrängenden Überichs vom Bewusstsein des Menschen ausgeschlossen werden.
Übersetzungen:


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