verfliegen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·flie·gen, Präteritum: ver·flog, Partizip II: ver·flo·gen
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈfliːɡn̩], [fɛɐ̯ˈfliːɡŋ̍]
Bedeutungen:
[1] reflexiv, Hilfsverb haben: in die falsche Richtung fliegen
[2] transitiv, Hilfsverb haben: beim Fliegen verbrauchen (zum Beispiel Geld, Treibstoff, Zeit)
[3] intransitiv, Hilfsverb sein: sich in der Luft auflösen
[4] intransitiv, Hilfsverb sein: vergehen, insbesondere schnell vergehen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs fliegen mit dem Präfix ver-
Synonyme:
[1] sich verfranzen
[3] sich auflösen, sich verflüchtigen, verschwinden
[4] dahineilen, dahinfliegen, dahingehen, vergehen, verrinnen, verstreichen, vorübergehen
Beispiele:
[1] Alle in der Maschine hoffen, dass sich der Pilot bei der schlechten Sicht nicht verfliegt.
[1] „Auch können sich die einzelnen Bienen leicht in andere Bienenvölker verfliegen.
[2] Was mein Chef an Geld verfliegt, kann er eigentlich gar nicht wieder hereinbekommen.
[2] „Der vom neuen FDP-Generalsekretär Patrick Döring abgefahrene (und längst bezahlte) Außenspiegel oder das Verfliegen von Bonusmeilen rechtfertigen einen Rücktritt nicht.“
[3] Nachdem die Fenster zwei Stunden geöffnet waren, war der Geruch nach verbranntem Fleisch endlich verflogen.
[3] Der Duft nach Weihnachtsplätzchen ist verflogen, nun riecht es wieder nach Arbeit.
[4] Die anfängliche Euphorie unter dem neuen Trainer ist rasch verflogen.
[4] Wie die Zeit verfliegt!



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