verheeren
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·hee·ren, Präteritum: ver·heer·te, Partizip II: ver·heert
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈheːʁən]
Bedeutungen:
[1] verwüsten, zerstören oder vernichten durch Krieg, infolge eines Überfalls eines Heeres, heute auch infolge Naturkatastrophen, z.B. eines Tsunamis, eines Erdbebens oder eines Hurrikans
Herkunft:
mittelhochdeutsch verhern, althochdeutsch farheriōn, eigentlich = mit einem Heer überziehen, zu mittelhochdeutsch her(e)n, herjen, althochdeutsch heriōn = verwüsten, raufen, plündern, zu mittelhochdeutsch her(e), althochdeutsch heri
Synonyme:
[1] verwüsten
Gegenwörter:
[1] aufbauen, erschaffen
Beispiele:
[1] Am 24. Oktober 1648 endete der [Dreißigjährige] Krieg in Deutschland. […] Die Kriegshandlungen selbst, aber auch die durch sie verursachten Hungersnöte und Seuchen verheerten und entvölkerten ganze Landstriche.
[1] Es sind keine V-1 oder V-2, die deutschen Lenkwaffen Wernher von Brauns, die im Zweiten Weltkrieg London verheerten; die wenigen, die es bis zum Einschlag schaffen, richten nur geringen Schaden an.
[1] Der Hurrikan Kathrina verheerte am 28. August 2005 weite Teile von New Orleans/Louisiana.
[1] Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Gegend [die Vogtei Rositten] von den Heeren Nowgorods und Pleskaus verheert.
[1] [Dieses intellektuelle Vakuum wird von einem verantwortunglosen Konservativismus gefüllt], der bereit ist, ganze Volkswirtschaften zu verheeren und ganze Nationen pleitegehen zu lassen, nur weil das seinen ideologischen Verbohrtheiten entspricht.
Übersetzungen:


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