verknoten
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·kno·ten, Präteritum: ver·kno·te·te, Partizip II: ver·kno·tet
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈknoːtn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: durch einen Knoten verbinden, anbinden
[2] reflexiv: sich (zumeist ungewollt) verwirren, verwickeln
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs knoten mit dem Präfix ver-
Synonyme:
[1] anknüpfen, festknoten, verknüpfen, verschnüren
[2] sich: verheddern, verwirren, verwickeln, umgangssprachlich sich verwurschteln/verwursteln
Gegenwörter:
[1] aufbinden, aufknoten, aufmachen, aufknüpfen, aufschnüren, durchtrennen, entfesseln, entknoten, lösen, öffnen
[2] sich: auflösen, entwirren, zerlegen, zersetzen
Beispiele:
[1] Er verknotet kunstvoll die beiden Tauenden.
[1] Ein feiner Faden spannt sich durch den Raum. Er ist 35 Meter lang, in Hüfthöhe gezogen und besteht aus 127 Einzelstücken, die verknotet sind.

[1] Es wird von Rom sein Bestes hier geboten,
Denn als es den Theaterbau begann,
Versuchten Künstler alles zu verknoten,
Was je der Geist voll Trefflichkeit ersann!

[1] Ohne Kabeltrommel verknoten sich lange Stromkabeln häufig.
[2] Wer auf der Landstraße das Navigationssystem bedienen will, verknotet sich die Arme: Die Bedienknöpfe sind auf der Rückseite des Lenkrads.
[2] Chillida schneidet und schmiedet das Metall so lange, bis es sich biegt und windet, sich verknotet und verschlingt, als wäre es Gummi.
Redewendungen:
Finger verknoten — scherzhaft: bei gleichzeitiger Eingabe an der Computertastatur mit mehreren Fingern
Übersetzungen:


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