verkohlen
Verb:

Worttrennung:
ver·koh·len, Präteritum: ver·kohl·te, Partizip II: ver·kohlt
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈkoːlən]
Bedeutungen:
[1] intransitiv, Hilfsverb sein: zu einer schwarzen Substanz werden, die der Kohle ähnelt
[2] transitiv, Hilfsverb haben: ein Material durch Verbrennen zu Kohle oder einer der Kohle ähnlichen Substanz machen
Herkunft:
Ableitung des Verbs kohlen (einer Ableitung zu Kohle) mit dem Präfix (Ableitungsmorphem) ver-
belegt seit dem 18. Jahrhundert
Beispiele:
[1] Bei der starken Hitze sind die Körper verkohlt, und eine Identifizierung wird schwieriger.
[2] Wenn man Holz verkohlen will, muss die Rinde vom Stamm entfernt werden.
Verb:

Worttrennung:
ver·koh·len, Präteritum: ver·kohl·te, Partizip II: ver·kohlt
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈkoːlən]
Bedeutungen:
[1] transitiv, umgangssprachlich: jemanden zum Spaß hereinlegen
Herkunft:
Ableitung des Verbs kohlen (einer Ableitung zu Kohl#Substantiv, m_2|Kohl) mit dem Präfix (Ableitungsmorphem) ver-
belegt seit dem 19. Jahrhundert
Synonyme:
[1] anflunkern, anführen, ankohlen, anschmieren, anschwindeln, auf den Arm nehmen, beschwindeln, flunkern, veralbern, veräppeln, verarschen, verscheißern
Beispiele:
[1] Verkohl mich nicht! Das ist doch nie und nimmer wahr!
[1] Da sind Sie wohl von Ihrer Tochter verkohlt worden.



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