verlaufen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·lau·fen, Präteritum: ver·lief, Partizip II: ver·lau·fen
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈlaʊ̯fn̩]
Bedeutungen:
[1] reflexiv: sein Ziel verfehlen
[2] reflexiv: sich zerstreuen
[3] sich entfernen, verschwinden
[4] eine Richtung einschlagen
[5] auf eine bestimmte Art und Weise geschehen
Synonyme:
[1] abgeraten, abkommen, in die Irre gehen, irregehen, sich verfranzen, sich verirren
[2] sich verteilen, zerstreuen
[3] sich entfernen, verschwinden
[4] gehen, sich erstrecken, sich hinziehen
[5] ablaufen, geschehen
Beispiele:
[1] Hänsel und Gretel haben sich im Wald verlaufen.
[1] In der ungewohnten Umgebung verläuft man sich schnell mal.
[2] Es dauert schon eine Weile, bis sich die Zuschauer nach einem Bundesligaspiel verlaufen.
[3] Bis das Hochwasser verlaufen ist, dauert es ein paar Tage.
[3] Die ganzen Proteste werden im Sande verlaufen, warten Sie es nur ab.
[4] Der Fluss verläuft von Süden nach Norden.
[4] Die Grenze verläuft entlang der Gebirgskette.
[5] Nach der „Entente Cordiale“ waren die deutsche Bündnisverhandlungen mit England ergebnislos verlaufen.
[5] „Ich vermag hier nichts darüber zu sagen, wie unsere Reise verlief, denn ich führte, wie gesagt, kein Logbuch…“
[5] Alles verläuft wie geplant.
[5] „Obergärige Hefen sind zwar empfindlicher als untergärige, aber mit ihnen verläuft die Gärung deutlich schneller und ohne moderne Kühltechnik.“
Redewendungen:
im Sand verlaufen
Übersetzungen:


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