vermasseln
Verb:

Worttrennung:
ver·mas·seln, Präteritum: ver·mas·sel·te, Partizip II: ver·mas·selt
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈmasl̩n]
Bedeutungen:
[1] transitiv; salopp: etwas, was einen anderen betrifft, absichtlich oder absichtslos zum Scheitern bringen
[2] transitiv; salopp: etwas (zumeist eine Prüfung, Test oder Ähnliches) mangelhaft, minderwertig machen
Herkunft:
seit dem 20. Jahrhundert bezeugt; übernommen aus der Gaunersprache, in der es aus dem Rotwelschen MasselGlück“ abgeleitet ist; dieses wiederum entstammt dem Westjiddischen ; das Verb hat also die Bedeutung von „sein Glück zunichtemachen“
Gegenwörter:
[1] helfen, unterstützen, zuarbeiten
[2] (erfolgreich) absolvieren, bestehen
Beispiele:
[1] „Hinter allen Ratschlägen stand die Furcht, sie könne den Test der Israel-Tauglichkeit vermasseln.
[2] „Sie denken, wenn etwas „Gesundheitsklausur“ heißt, dann müsse es anschließend so eine Art Nachprüfung geben, und wenn man den großen Test vermasselt hat, könne man das im Mündlichen wettmachen.“
Redewendungen:
[1] umgangssprachlich: jemandem die Tour vermasseln: jemandes Plan, Unternehmen zunichtemachen
Übersetzungen:


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