versüßen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·sü·ßen, Präteritum: ver·süß·te, Partizip II: ver·süßt
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈzyːsn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv, selten:'' etwas süß oder zu süß machen
[2] transitiv, reflexiv, übertragen: jemandem oder sich etwas leichter, angenehmer machen
Herkunft:
Etymologie: mittelhochdeutsch versüeჳen „ganz süß machen“;
Wortbildung: Derivation (Ableitung) des Verbs süßen mit dem Präfix ver-
Synonyme:
[1] süßen, zuckern, überzuckern
[2] erleichtern, landschaftlich, österreichisch: (es sich) kommod machen
Gegenwörter:
[1, 2] vergällen, verbittern
[2] aufbürden, erschweren, madig machen, vermiesen
Beispiele:
[1] Nur Subjekte, die den tatsächlichen Problemen unserer Zeit vollkommen indolent gegenüberstehen, finden weiterhin nichts dabei, ihre Melange mit kubanischem Zucker zu versüßen.
[1] Täglich werden ihnen die Haare geschnitten, die Hufe manikürt, ihr Futter mit Gelée royale, der Nahrung der Bienenköniginnen, versüßt.
[1] Das Fayum und ganz Oberägypten soll in zwei oder zwanzig – was weiß ich! – Zuckerfabriken verwandelt werden, die das gesamte Europa versüßen und den Nilschlamm in Gold verwandeln müssen, sagt Cail.
[2] Kleine Überraschungen versüßen den Alltag.
[2] Der 68-jährige Texaner genoss – wie Landsmann George W. Bush – die Arbeit auf seiner Ranch, das Herumackern mit dem Caterpillar und die Rente, die ihm AT&T mit einer Abfindung von 158 Mio. Dollar versüßte.
[2] »[…] Lange wird er es nicht machen. Da ist es denn Pflicht seiner Freunde, was sie vermögen, die letzten Augenblicke ihm zu versüßen.«
Redewendungen:
jemandem eine bittere Pille versüßen — jemandem etwas Unangenehmes erträglicher machen
Übersetzungen:


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