versagen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·sa·gen, Präteritum: ver·sag·te, Partizip II: ver·sagt
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈzaːɡn̩]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: nicht so funktionieren, wie es geplant war oder üblich ist
[2] mit Dativ: jemandem oder sich selbst etwas nicht gönnen
Herkunft:
von sagen mit Präfix ver-
Gegenwörter:
[1] funktionieren, reüssieren, triumphieren
[2] erlauben, gewähren, zulassen
Beispiele:
[1] Der Trainer hat doch auf der ganzen Linie versagt.
[1] Die Sicherheitsmaßnahmen haben versagt.
[1] Als die Bremse versagte, raste der Zug zunächst ungebremst auf den Übergang zu.
[2] Ich habe mir alles Süße versagt, um abzunehmen.
[2] Wie kannst du ihr diesen einfachen Wunsch versagen?
Redewendungen:
den Dienst versagen
Übersetzungen:
Versagen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ver·sa·gen, kein Plural
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈzaːɡn̩]
Bedeutungen:
[1] Scheitern bei einem gesetzten Ziel, einer gesetzten Aufgabe
Synonyme:
[1] Scheitern
Gegenwörter:
[1] Erfolg, Glücken
Beispiele:
[1] „Das europäische Volk, so davon die Rede sein kann, hätte nur die Möglichkeit, auf offenkundiges Versagen mit Machtentzug zu reagieren und eine Gegenelite in Amt und Würde zu wählen.“
[1] „Die einstige Sonderermittlerin zu Syrien, die Schweizerin Carla del Ponte, warf den Vereinten Nationen vergangenes Jahr Versagen beim Schutz der Menschenrechte vor.“
Übersetzungen:


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