verschämt
Adjektiv:

Worttrennung:
ver·schämt, Komparativ: ver·schäm·ter, Superlativ: am ver·schäm·tes·ten
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈʃɛːmt]
Bedeutungen:
[1] sich ein wenig schämend; ein wenig Scham empfindend und verlegen; schüchtern und zaghaft
Herkunft:
von mittelhochdeutsch verschamt, verschemt, dem Partizip II von (sich) verschamen „in Scham versinken
Synonyme:
[1] beschämt, betreten, genant, genierlich, kleinlaut, schamhaft, schamvoll, schüchtern, verlegen, zurückhaltend; landschaftlich: schämig; bayrisch, österreichisch umgangssprachlich: gschamig
Gegenwörter:
[1] anmaßend, dreist, forsch, frech, präpotent, unverfroren, unverschämt
Beispiele:
[1] Dennoch begegneten wir mehreren Fällen von „verschämter Armut“, also Rentnern, die lieber unterhalb des Existenzminimums leben, als Sozialhilfe zu beantragen.
[1] Fast ein wenig verschämt wirken die knapp 600 Protestierer, die sich vor der Bühne versammeln.
[1] Die Studie benennt sie relativ klar: Es sind der Klerikalismus, so übrigens auch der Papst, und der verschämte Umgang mit der Sexualität.
[1] Da wurde diese Frau, die doch so ganz ohne jedes Schamgefühl gewesen war, nachdem sie den Bissen gegessen hatte, zur verschämtesten Frau und die, welche unter den Frauen Medinas mehr Anstand besaß als sie alle.

Übersetzungen:


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