verstreuen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·streu·en, Präteritum: ver·streu·te, Partizip II: ver·streut
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈʃtʁɔɪ̯ən]
Bedeutungen:
[1] oft über Kleinteiliges, zum Beispiel Pulver, Körner: über eine Fläche verteilen
[2] so in einem Raum verteilen, dass Unordnung entsteht
[3] reflexiv: so über ein Gebiet verteilen, dass die Personen nicht mehr nahe beieinander stehen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb streuen mit dem Derivatem ver-
Gegenwörter:
[1] einsammeln
[3] sammeln, zusammenziehen
Beispiele:
[1] Wir haben das Tausalz auf dem Weg zur Garage verstreut.
[1] „Frühmorgens tranken wir wunderbar geschäumten Cappuccino im Bahnhof von Genua, wir verstreuten die Krümel gefüllter Cornetti rings um unsere Barstühle und kamen aus dem Lachen nicht heraus.“
[2] Musst du deine Klamotten immer über das ganze Zimmer verstreuen?
[2] „Einzelne Fuhrwerke standen oder lagen auf der Seite am Straßenrand, um sie verstreut die Habseligkeiten, die die Besitzer nicht mehr hatten mitnehmen können.“
[3] „Endlich verstreute sich die Menge und hastete durch den Regen davon.“
[3] „Die, die konnten, verließen Irland und verstreuten sich in alle Welt.“
Redewendungen:
sich in alle Winde verstreuen
Übersetzungen:


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