vertreiben
Verb, unregelmäßig:

Flexion

Worttrennung:
ver·trei·ben, Präteritum: ver·trieb, Partizip II: ver·trie·ben
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈtʁaɪ̯bn̩], [fɛɐ̯ˈtʁaɪ̯bm̩]
Bedeutungen:
[1] jemanden oder etwas dazu zwingen, einen Ort zu verlassen
[2] etwas zum Verkauf anbieten
Herkunft:
Zusammengesetzt aus der Vorsilbe ver- und treiben
Synonyme:
[1] verjagen, verscheuchen
[2] verkaufen, handeln
Beispiele:
[1] Es war nicht leicht, die Marder aus dem Hühnerstall zu vertreiben.
[1] Krieg vertreibt viele Menschen.
[1] „Nach Angaben der Hilfsorganisation Oxfam vertreiben [Anmerkung: klimabedingte Katastrophen] jährlich 20 Millionen Menschen aus ihren Häusern.“
[1] „Die vor allem auch bei Jüngeren beliebten Autoren Jürgen Fuchs und Jurek Becker beispielsweise, die den Protestbrief unterzeichnet hatten, wurden aus der DDR vertrieben.
[1] [Anmerkung: Hitler-Stalin-Pakt:] „Hitler setzte seine Lebensraum- und Rassenideologie in den besetzten Gebieten um und ließ Millionen Menschen ermorden, während im sowjetischen Teil große Bevölkerungsteile vertrieben und zahlreiche Angehörige der alten Eliten getötet oder in Zwangsarbeitslager verschleppt wurden.“
[2] Er vertreibt Betten.
[2] Auf Wochenmärkten wird viel Gemüse vertrieben.
[2] Die in Frankreich vertriebenen CDs haben ein anderes Coverbild.
[2] „Heute vertreibt der 24-Jährige seine Kleidung nicht nur vor Ort, sondern auch über eine eigene Website.“
Redewendungen:
[1] sich die Zeit vertreiben sich beschäftigen
[2] sich die Langeweile vertreiben sich vergnügen
Übersetzungen:


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