verwirklichen
Verb:

Worttrennung:
ver·wirk·li·chen, Präteritum: ver·wirk·lich·te, Partizip II: ver·wirk·licht
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈvɪʁklɪçn̩]
Bedeutungen:
[1] von der Theorie in die Realität umsetzen
[2] reflexiv: sich ungehindert den eigenen Ideen und Anlagen entsprechend entwickeln
[3] reflexiv: sich den innewohnenden Ideen entsprechend in die Realität umsetzen
Herkunft:
Vorsilbe ver- und Adverb wirklich
Beispiele:
[1] Jetzt geht es darum, die geplanten Sparmaßnahmen zu verwirklichen.
[1] „Glauben Sie mir: Das, was wir wirklich erträumen können, das können wir auch verwirklichen!
[2] Man sollte immer versuchen, sich durch seine Arbeit zu verwirklichen.
[2] „Wir inszenieren uns für andere, wenn wir uns selbst zu verwirklichen suchen, weil das Selbst immer schon eine Sicht auf uns selbst von anderen Personen her und damit von außen darstellt.“
[3] Als sie den Bauernhof kaufen konnte, verwirklichte sich ihr Jugendtraum.
[3] Heute hatten sich seine schlimmsten Befürchtungen verwirklicht.
[3] „Die Vorstellung, dass erst eine ausgeprägte Verbände- und Interessenvertretungslandschaft einen Staat vollständig konsolidieren kann, verwirklichte sich in den mittel- und osteuropäischen Ländern somit in der Realität bis heute nicht.“
Übersetzungen:


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