voraussagen
Verb:

Worttrennung:
vo·r·aus·sa·gen, Präteritum: sag·te vo·r·aus, Partizip II: vo·r·aus·ge·sagt
Aussprache:
IPA [foˈʁaʊ̯sˌzaːɡn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: eine Aussage über das Eintreffen einer bestimmten Zukunft machen
Herkunft:
Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus dem Adverb voraus und dem Verb sagen
Synonyme:
[1] prognostizieren, prophezeien, vorhersagen; gehoben: verheißen, verkünden; umgangssprachlich: tippen, (sich) zusammenreimen
Beispiele:
[1] Er sagte ihr eine große Zukunft voraus.
[1] Doch wie die US-Wissenschafter nun herausgefunden haben, kann die Persönlichkeit eines Menschen seine Lebenserwartung voraussagen.
[1] Trotz einer gewissen Trivialität - denn es sagt kaum mehr, als daß jede Theorie ihre eigene Wahrheit impliziert und deshalb keine Situation voraussagen kann, die ihre Widerlegung zur Folge hat - genügt es für eine Widerlegung der einflußreichen Lehre des Historizismus; denn es zeigt, daß wir das Wachstum unserer theoretischen Erkenntnis nicht durch wissenschaftliche Verfahren voraussagen können.
[1] Wissenschaftler der Stanford University haben ein Verfahren entwickelt, das die Verbreitung von Armut anhand von Satellitenbildern und Einkommensstatistik voraussagen kann.
[1] So hat Brzezinski, der in Sachen Außen- und Sicherheitspolitik von Jimmy Carter bis hin zu Barak Obama fünf US-Präsidenten beriet, die Serie von US-Invasionen im Kuwait, Irak oder Lybien bereits exakt vorausgesagt.
[1] Im Jahr 2000 haben „Die Simpsons“ Donald Trump zum US-Präsidenten gemacht – und damit die Zukunft vorausgesagt.
Übersetzungen:


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