vorfinden
Verb

Worttrennung:
vor·fin·den, Präteritum: fand vor, Partizip II: vor·ge·fun·den
Aussprache:
IPA [ˈfoːɐ̯ˌfɪndn̩]
Bedeutungen:
[1] beim Eintreffen an einem Ort oder in einer (neuen) Situation etwas/jemanden (in besonderer Art und Weise oder in einem besonderen Zustand) antreffen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb finden mit dem Präfix vor-
Beispiele:
[1] „Ich habe gestern bei dir geklingelt. Aber ich habe dich nicht vorgefunden, also bin ich wieder los.“
[1] „Wenn ich in diesem Job keine vernünftigen Arbeitsbedingungen vorfinde, dann gehe ich wieder. Ganz einfach!“
[1] Die Besucher unseres Restaurants sollen ein qualitativ hochwertiges Angebot vorfinden.
[1] „Die Zünder, die wir in dieser Art Munition vorfinden, sind oft sehr sensibel,“ berichtet [Jan] Kölbel [technischer Direktor des Kampfmittelräumdienstes]. „Es wäre zu gefährlich, die Munition zu bewegen, deshalb bleibt uns keine andere Möglichkeit, als sie vor Ort zu sprengen.“
[1] Zwei Filmemacher des NDR haben Fabriken in China besucht und smog- und chemikalienvergiftete Arbeitsumgebungen vorgefunden.
[1] Die vorhandenen Anbauflächen sollen ökologisch so umgestellt werden, dass die natürlichen Feinde der Schädlinge dort dauerhaft gute Lebensbedingungen vorfinden und nicht erst herangezüchtet werden müssen.
[1] Ziel [des Modellversuchs in Trier in Rheinland-Pfalz] ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf die entsprechende Infrastruktur und Unterstützung vorfinden.
Übersetzungen:


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