vormachen
Verb:

Worttrennung:
vor·ma·chen, Präteritum: mach·te vor, Partizip II: vor·ge·macht
Aussprache:
IPA [ˈfoːɐ̯ˌmaxn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: die Handhabung einer Sache vorführen
[2] transitiv: jemanden etwas Falsches glauben lassen, jemanden täuschen
[3] reflexiv: sich selbst etwas Falsches (meist Gutes) glauben lassen
[4] transitiv: eine Sache vor einer anderen festmachen, anbringen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb machen mit dem Präfix vor-
Synonyme:
[3] einbilden
Beispiele:
[1] Wie bedient man dieses Gerät? Kannst du es mir noch einmal vormachen?
[2] Sie hat viel Erfahrung auf dem Gebiet. Versuche nicht, ihr etwas vorzumachen!
[2] Der Umgang in den Jobcentern ist teilweise rüde, es wird ständig versucht, den Leuten vorzumachen, dass sie selber schuld an ihrer Arbeitslosigkeit sind."
[3] Chris macht sich immer noch vor, dass seine Freundin zurückkommen wird.
[4] Deine Wohnung hat ja schöne Fenster. Wann machst du da Gardinen vor?
Redewendungen:
[2] jemandem ein X für ein U vormachen
Übersetzungen:


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