vulgär
Adjektiv:

Worttrennung:
vul·gär, Komparativ: vul·gä·rer, Superlativ: vul·gärs·ten
Aussprache:
IPA [vʊlˈɡɛːɐ̯]
Bedeutungen:
[1] bildungssprachlich, abwertend: die kulturellen, sittlichen Konventionen der Gesellschaft verletzend
[2] bildungssprachlich: gewöhnlich, im Sinne von schlicht, unqualifiziert, nicht wissenschaftlich dargestellt
Herkunft:
im 17. Jahrhundert von französisch vulgaire entlehnt, das auf lateinisch vulgaris „allgemein, gemein, niedrig“ zurückgeht
Gegenwörter:
[1] edel, fein, vornehm
Beispiele:
[1] „Drecksau“ z.B. ist ein recht vulgäres Schimpfwort.
[1] „Doch selbst in der Darstellung des Gröbsten in den gröbsten Worten, des Vulgärsten in den vulgärsten Worten, darf ein Dichter den Sinn und die Gedanken eines poetischen Werkes nicht vergröbern oder vulgarisieren.“
[1] „Da scheint also im Türkischen, anders als etwa im Französischen, ein gewisses Gleichgewicht vorzuliegen zwischen der negativen übertragenen Verwendung der vulgären Bezeichnungen für das männliche und das weibliche Organ.“
[1] „Ja, gelegentlich konnte sie mit einem solchen Wort aufwarten, einem vulgären Wort, das sie vor Entsetzen und Entrüstung hätte zusammenzucken lassen, wenn sie bei nüchternem Verstand war.“
[2] In einem Wort wie Vulgärphilosophie steckt vulgär im Sinne von schlicht, unqualifiziert, über Gebühr vereinfacht.
Übersetzungen:


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