wegbleiben
Verb:

Flexion

Worttrennung:
weg·blei·ben, Präteritum: blieb weg, Partizip II: weg·ge·blie·ben
Aussprache:
IPA [ˈvɛkˌblaɪ̯bn̩]
Bedeutungen:
  • umgangssprachlich:
[1] als Person: (auch nach einem gewissen Zeitpunkt weiterhin) nicht auftauchen
[2] mit ausgewählten Dingen/Wörtern: plötzlich aufhören zu funktionieren, dazusein
[3] als Text/Information: nicht aufgenommen/gesagt werden
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb bleiben mit dem Adverb weg
Gegenwörter:
[1] auftauchen, dableiben, erscheinen, hingehen
[2] beginnen, dasein, einsetzen
[3] aufnehmen, ergänzen, hinzufügen
Beispiele:
[1] Erst ist sie regelmäßig zu den Treffen erschienen, aber dann ist sie weggeblieben.
[2] Mitten im Film ist der Ton weggeblieben.
[2] „Nun setzte er vorsichtig einen Fuß vor den anderen, aber bei jedem Schritt stöhnte er laut und stützte sich mit seinem vollen Gewicht auf meine Schultern, sodass mir vor Anstrengung fast die Luft weggeblieben wäre.“
[3] Diese Passage da, die über die Kindheit und die Eltern, die kann wegbleiben.
[3] „Der Schlußsatz, „wogegen die Unzulässigkeit“ bis „wegfällt“ ist weggeblieben.“
Redewendungen:
jemandem bleibt die Spucke weg - jemand ist sehr überrascht



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