wegen
Präposition: Worttrennung:
we·gen
Aussprache:
IPA [ˈveːɡn̩], [ˈveːɡŋ̍]
Bedeutungen:
[1] Präposition mit Genitiv, umgangssprachlich auch mit Dativ; Bezeichnung des Grundes: auf Grund, verursacht durch, auf Veranlassung von, mit Rücksicht auf
[2] meinet-/deinet-/seinet-/unsret-/euret-/ihretwegen, umgangssprachlich: wegen mir/dir/ihm/uns/euch/ihnen
Synonyme:
[1] auf … hin, aufgrund oder auf Grund, ob
Gegenwörter:
[1] trotz
Beispiele:
[1] Wegen des defekten Wagens wurde die Straße blockiert.
[1] Wir mussten wegen des schlechten Wetters (umgangssprachlich auch: dem schlechten Wetter) zu Hause bleiben.
[1] Ich ärgere mich wegen der fehlenden Buchstaben.
[1] „Die Entscheidung, […] Malu Dreyer als Nachfolgerin vorzuschlagen, erwies sich als Befreiungsschlag für Beck und seine wegen ihm leidende SPD.“
[2] Du brauchst dir meinetwegen (wegen mir) keine Sorgen zu machen.
Übersetzungen: Postposition: Worttrennung:
we·gen
Aussprache:
IPA [ˈveːɡn̩], [ˈveːɡŋ̍]
Bedeutungen:
[1] Postposition mit Genitiv: Bezeichnung des Grundes
[2] ‚von … wegen‘: Herkunft eines Besitzes, Auftrages, einer Vollmacht oder Ähnlichem
Synonyme:
[1] auf … hin, aufgrund
Gegenwörter:
[1] trotz
Beispiele:
[1] Der Sonne wegen werden im Sommer Sonnenbrillen getragen.
[1] „Erst werden die Menschen unters Joch gezwungen und dann als knechtisch verachtet, unterdrückt und dann von oben herab behandelt, verdummt und ihrer Dummheit wegen verhöhnt, versklavt und als Sklaven geschmäht.“
[2] Der Pfarrer ist von Amts wegen Mitglied des Pfarrgemeinderats.
Redewendungen:
von wegenmeist ironisch gebraucht, Zweifel an der Autorisierung
Übersetzungen:


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