wegtreten
Verb:

Worttrennung:
weg·tre·ten, Präteritum: trat weg, Partizip II: weg·ge·tre·ten
Aussprache:
IPA [ˈvekˌtʁeːtn̩], [ˈvekˌtʁeːtən]
Bedeutungen:
[1] intransitiv, Hilfsverb sein: eine militärische Aufstellung verlassen
[2] intransitiv, Hilfsverb sein: zur Seite, an eine andere Stelle treten
[3] transitiv, Hilfsverb haben: etwas von sich treten
Herkunft:
Kompositum (Zusammensetzung) aus dem Adverb weg und dem Verb treten
Synonyme:
[1] abtreten, weggehen
[2] beiseitetreten, zurücktreten
[3] kicken
Gegenwörter:
[1] antreten, einreihen
[2] hingehen, hinspringen
[3] festhalten, fixieren
Beispiele:
[1] „Der Leutnant ließ wegtreten, ohne uns zu sagen, wie es nun mit den Quartieren werden sollte.“
[1] Als dieser seine Morgenshow beendet hatte, wollte er die Bereitschaft wegtreten lassen.
[2] Der alarmierte Wärter bläst kräftig in ein Horn, worauf seine Kollegen von den Gleisen wegtreten.
[2] Man beachte, dass die Schlittenwege ab der Bussalp auf einigen Abschnitten mit dem Bus die Strasse teilen, so dass man anhalten und von der Strasse wegtreten muss, sobald man das Horn des Busses vernimmt.
[3] Um zu verhindern, dass man ihn verliert, muss man damit weglaufen - oder besser noch: man muss ihn abgeben, also wegtreten.
[3] „Ich weiß nicht, ob man dem Mario Götze erst ein Bein wegtreten muss, damit er mal einen Elfmeter kriegt.“
Redewendungen:
geistig völlig weggetreten sein/völlig weggetreten sein: völlig geistesabwesend sein
Übersetzungen:


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