wild
Adjektiv:

Worttrennung:
wild, Komparativ: wil·der, Superlativ: wil·des·ten
Aussprache:
IPA [vɪlt]
Bedeutungen:
[1] In Botanik und Zoologie das Gegenwort zu zahm oder veredelt: also nicht gezähmt, freilebend, frei in der Natur vorkommend, nicht veredelt
[2] übertragen: nicht kultiviert, gegen das Gesetz verstoßend
[3] mit wenig Selbstbeherrschung/Selbstkontrolle
Herkunft:
mittelhochdeutsch wilde, althochdeutsch wildi „unbebaut, ungezähmt, fremd“, gotisch wilþeis, Ursprung ungewiss
Gegenwörter:
[1] gezüchtet, zahm
[2] gesetzeskonform, gesetzlich
[3] beherrscht, zurückhaltend
Beispiele:
[1] Viele Menschen haben Angst vor wild lebenden Tieren.
[2] Die Arbeitnehmer traten empört in einen wilden Streik.
[3] Er fuhr sich wild durch die Haare.
Redewendungen:
wilde Ehe
Übersetzungen:
Wild
Substantiv, n:

Worttrennung:
Wild, kein Plural
Aussprache:
IPA [vɪlt]
Bedeutungen:
[1] Gesamtheit freilebender, jagdbarer Tiere
[2] Gastronomie: das zubereitete oder zur Zubereitung vorgesehene Fleisch von Wild [1]
Herkunft:
mittelhochdeutsch wilt von althochdeutsch wild „freilebendes Tier“ zum Plural wildir
Synonyme:
[2] Wildbret, Wildfleisch
Gegenwörter:
[1] Haustier
[2] Fisch, Huhn, Rind, Schwein
Beispiele:
[1] Der Bestand des Wildes in deutschen Wäldern ist hoch.
[1] Er schießt das Wild daher, gleich wie es ihm gefallt.
[1] „Weitab im Dunkel des Waldes hörte sie ihre eigenen Hunde jagen, die wahrscheinlich ein Wild gerissen hatten.“
[2] Zu Wild passen wunderbar Pfifferlingrahmsoße und Spätzle.
[2] „Die meisten Türken sind Muslime und essen folglich kein Schweinefleisch. Aber es gibt nicht wenige – übrigens auch in der Türkei –, die das Wildschein als Wild und nicht als Schwein deklarieren und sich diese Delikatesse munden lassen.“
Übersetzungen:


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