wischen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
wi·schen, Präteritum: wisch·te, Partizip II: ge·wischt
Aussprache:
IPA [ˈvɪʃn̩]
Bedeutungen:
[1] etwas, zum Beispiel Schmutz von einer Oberfläche, entfernen, eventuell mit einem Lappen
[2] mit einem feuchten Lappen/Tuch säubern
[3] jemandem eine Ohrfeige geben
[4] einen elektrischen Schlag verabreichen
[5] mit einem oder zwei Fingern über einen Bildschirm (meist eines Smartphones oder Tablets) streichen, um zu einer anderen Anwendung oder einer anderen Information zu gelangen
Herkunft:
[5] Das Wort ist im Deutschen in dieser Bedeutung ein Neologismus der 2010er Jahre
Beispiele:
[1] Als die Staatsanwältin nach dem Hersteller fragt, wischt der Beamte mit dem Zeigefinger das Blut vom Pistolenlauf und schaut nach.
[1] Wisch dir erst mal die Tränen aus dem Gesicht!
[2] Die Küche ist schmutzig. Du musst den Fußboden wischen.
[3] Sie war eifersüchtig. Sie hat ihm eine gewischt.
[4] Durch die elektrostatische Aufladung bekam er eine gewischt.
[5] „Wenn Sie schnell mit dem Finger über den Bildschirm wischen, scrollen Sie schnell durch eine Liste mit Musiktiteln, EMails und Bildern im Miniaturformat (die manchmal auch Thumbnails genannt werden).“
Übersetzungen:


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