wohnen
Verb:

Worttrennung:
woh·nen, Präteritum: wohn·te, Partizip II: ge·wohnt
Aussprache:
IPA [ˈvoːnən]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: wesentliche Zeit seines Lebens an einem bestimmten, geschützten Ort verbringen
[2] intransitiv: zeitweilig eine Unterkunft haben, vorübergehend untergebracht sein
Herkunft:
mittelhochdeutsch wonen, althochdeutsch wonēn, westgermanisch *wun-æ- „wohnen“, belegt seit dem 8. Jahrhundert
Beispiele:
[1] Er wohnt in der Stadt und sein Bruder auf dem Land.
[1] Wo wohnst du?
[1] Mein Cousin wohnt nur fünf Minuten von der Universität entfernt.
[1] Meine Schwester wohnt noch bei unseren Eltern, ich dagegen in einer WG.
[1] Obwohl sie seit Jahren Tür an Tür wohnen, kennen sie sich gar nicht.
[1] „Roland hatte mir zugeflüstert, auf den Färöern wohnten jene, die die Wikingerschiffe wegen Seekrankheit verlassen mussten, als sie auf dem Weg nach Island waren.“
[2] Im Urlaub wohnen wir in einem Hotel.
[2] Das Ferienhaus, in dem wir gewohnt haben, war sehr schön.
[2] Bis er eine neue Wohnung gefunden hat, wohnt er bei Freunden.
[2] Wenn wir in Hamburg sind, wohnen wir bei unserem Onkel.
Übersetzungen:
Wohnen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Woh·nen, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈvoːnən]
Bedeutungen:
[1] Zustand, in dem man sich an einem Ort niedergelassen und meistens auch häuslich eingerichtet hat
Herkunft:
Substantivierung des Verbs wohnen
Beispiele:
[1] „Intelligentes Wohnen wird nach Schätzungen von Experten in den nächsten Jahren für immer mehr Menschen Alltag.“
[1] „Experten rechnen, dass intelligentes Wohnen bis 2030 zur Standardausstattung bei Neubauten gehört.“
[1] „Intelligentes Wohnen dient nicht nur der Bequemlichkeit, sondern auch dem Energiesparen und der Sicherheit.“
Übersetzungen:


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