zartfühlend
Adjektiv:

Worttrennung:
zart·füh·lend, Komparativ: zart·füh·len·der, Superlativ: am zart·füh·lends·ten
Aussprache:
IPA [ˈt͡saːɐ̯tˌfyːlənt]
Bedeutungen:
[1] mit einer anderen Person mitfühlend, rücksichtsvoll, behutsam, feinfühlig
Gegenwörter:
[1] grob
Beispiele:
[1] „Erst ganz am Schluss macht Meyer aus diesem zartfühlenden Philosophicum wieder amerikanische Soap.“
[1] „»Die Soziobiologen attackieren mit Vorliebe Marxisten, akademische Feministinnen und jene Philosophen, die in ihren Augen nur Kaffeehausintellektuelle sind«, sagt der amerikanische Philosoph und Wissenschaftshistoriker Val Dusek. »Wer der evolutionären Psychologie kritisch gegenübersteht, wird als religiöser Mystiker oder zartfühlendes Weichei beschimpft, unfähig, der brutalen Realität der natürlichen Selektion ins Auge zu sehen.«“
[1] „So ist sie, die nun, verhalten, leise und gefühlskarg umworben, wachsend sein vereinsamtes Herz ausfüllt; standhaft in schweren Lebenslagen; wahrheitsliebend um jeden Preis; liebevollen Gemütes; großmütig und gewissenhaft; zartfühlend und verstandesklar; am rechten Ort stolz; aus anmutiger Schalkhaftigkeit neckend und scherzend wie Minna von Barnhelm; in grillenhafteren Augenblicken haarspaltend und grübelnd wie des thüringischen Edelfräuleins gewissenhafter Major von Teilheim – wie denn Frau Evas Eigenschaften insgesamt die Charakterzüge dieser beiden Helden seiner preußischen Komödie eigentümlich vereinen.“



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