zeigen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
zei·gen, Präteritum: zeig·te, Partizip II: ge·zeigt
Aussprache:
IPA [ˈt͡saɪ̯ɡn̩], [ˈt͡saɪ̯ɡŋ̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv, ditransitiv: jemanden etwas sehen lassen
[2] transitiv: die Wahrheit einer Behauptung feststellen
[3] meist mit dem Finger: in die Richtung von etwas deuten
[4] reflexiv: sich auf eine bestimmte Art und Weise darstellen/präsentieren
Herkunft:
mittelhochdeutsch zeigen, althochdeutsch zeigōn; das Wort ist wohl eine Intensivbildung zu zeihen; es ist seit dem 8. Jahrhundert belegt
Gegenwörter:
[1] verbergen, verstecken
[2] widerlegen
Beispiele:
[1] Zeig mir mal dein Muttermal / Wo es sitzt, ist ganz egal - (alter Schlager)
[1] Darf ich Ihnen meine Briefmarkensammlung zeigen?
[2] Der Mathematikprofessor war stolz darauf, den seit langem als unbeweisbar geltenden Satz gezeigt zu haben.
[2] Ihr Flucht zeigt doch, dass sie Dreck am Stecken hat.
[3] Sie zeigte auf die Stelle, wo der Reifen ein Loch hatte.
[4] „Auch gegenüber dem rabiaten Expansionskurs der USA zeigte sich die britische Regierung nachgiebig.“
Redewendungen:
die Zähne zeigen
jemandem die kalte Schulter zeigen
es jemandem zeigen
einen Vogel zeigen/jemandem den Vogel zeigen
Nerven zeigen
sein wahres Gesicht zeigen
zeigen, wo Barthel den Most holt
Übersetzungen:


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