zerplatzen
Verb:

Worttrennung:
zer·plat·zen, Präteritum: zer·platz·te, Partizip II: zer·platzt
Aussprache:
IPA [t͡sɛɐ̯ˈplat͡sn̩]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: durch großen Druck von innen mit einem hörbaren Knall platzen
[2] intransitiv, übertragen: Vorhaben können nicht wie geplant ausgeführt werden, Vorstellungen treffen nicht wie erwartet ein
Herkunft:
[1] Ableitung mit dem Präfix zer- zum Verb platzen
Synonyme:
[1] auseinanderplatzen, bersten, explodieren, platzen
[2] fehlschlagen, missglücken, scheitern, sich zerschlagen
Gegenwörter:
[2] gelingen, glücken
Beispiele:
[1] Die Glasscheibe hat den Druck nicht ausgehalten und ist zerplatzt.
[1] Im Winter ist das Wasser in der Leitung gefroren und das Rohr ist zerplatzt.
[2] Die Ablehnung der Kunstakademie ließ seine ganzen Träume zerplatzen (wie eine Seifenblase).
[2] „Ha, Muthloser! wo sind deine hochfliegenden Plane? Sind’s Seifenblasen gewesen, die beym Hauch eines Weibes zerplazen?
Redewendungen:
[1] vor Wut zerplatzen, vor Neid zerplatzen
Übersetzungen:


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