zudrehen
Verb:

Worttrennung:
zu·dre·hen, Präteritum: dreh·te zu, Partizip II: zu·ge·dreht
Aussprache:
IPA [ˈt͡suːˌdʁeːən]
Bedeutungen:
[1] meist über einen Hahn, ein Ventil: schließen, so dass der Durchfluss gestoppt wird
[2] meist über Muttern: mit einer Drehbewegung fest anziehen
[3] meist reflexiv: den Kopf/Körper in Richtung auf etwas/jemanden hinwenden
[4] Kartenspiel: den Talon sperren
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb drehen mit dem Derivatem zu-
Gegenwörter:
[1] aufdrehen
[2] lösen
[3] wegdrehen
Beispiele:
[1] Kannst du bitte den Wasserhahn wieder zudrehen?
[1] umgangssprachlich: Kannst du bitte das Wasser wieder zudrehen?
[2] „Um die Schraube wodurch der Bohrer in die Leitstange befestigt ist, recht fest zudrehen zu können, wird letztere (nachdem sie vorläufig leicht zusammengeschraubt sind) in einen Holzblock gespannt.“
[3] Mit einem Lächeln auf den Lippen drehte sie sich dem neuen Gesprächspartner zu.
[3] Hör doch auf damit, ihm ständig den Rücken zuzudrehen, sobald er den Raum betritt.
[4] „Zudrehen bedeutet, dass der Spieler, der am Stich ist, nach dem Abheben die Atout anzeigende unterste Talonkarte verdeckt auf den Talon legt.“
Redewendungen:
jemandem den Geldhahn zudrehen
jemandem die Kehle zudrehen



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