zwingen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
zwin·gen, Präteritum: zwang, Partizip II: ge·zwun·gen
Aussprache:
IPA [ˈt͡svɪŋən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: mit Druck/Gewalt zu etwas bringen
[2] transitiv, süddeutsch, umgangssprachlich: etwas meistern, über etwas Herr werden
Mehrere Bedeutungen fehlen noch.
Herkunft:
mittelhochdeutsch: dwingen, twingen, quingen; zwingen < althochdeutsch: thwingan, dwingan, twingen < germanisch: *þweng-a-. Weitere Etymologie unklar. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[1] nötigen
[2] meistern, bezwingen
Beispiele:
[1] Die Wachen zwangen die Erschöpften, weiterzugehen.
[1] „Eine Attacke der Höhenkrankheit hat den Bergsteiger ereilt und zwingt ihn, sein Vorhaben aufzugeben.“
[1] „Doch dann zwingen Angriffe der Wikinger die Hüter der Gebeine erneut zur Flucht.“
[1] Das erzwungene Geständnis der zur Unterschrift gezwungenen Geisel ist vor Gerichts nichts wert.
[2] Den zwinge ich ja mit dem kleinen Finger!
[2] Das Schnitzel ist zu groß, ich zwinge es einfach nicht.
Redewendungen:
jemanden in die Knie zwingen
etwas in die Knie zwingen
Übersetzungen:
Zwingen
Substantiv, n, Toponym: Worttrennung:
Zwin·gen, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈt͡svɪŋən]
Bedeutungen:
[1] Gemeinde in Basel-Landschaft (Schweiz)
Deklinierte Form: Worttrennung:
Zwin·gen
Aussprache:
IPA [ˈt͡svɪŋən]
Grammatische Merkmale:
  • Nominativ Plural des Substantivs Zwinge
  • Genitiv Plural des Substantivs Zwinge
  • Dativ Plural des Substantivs Zwinge
  • Akkusativ Plural des Substantivs Zwinge



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