Umschweif
Substantiv, m:

Worttrennung:
Um·schweif, Plural: Um·schwei·fe
Aussprache:
IPA [ˈʊmˌʃvaɪ̯f]
Bedeutungen:
[1] umständliches Verhalten, übertriebene Ausführlichkeit
Herkunft:
mittelhochdeutsch umbesweif „hin- und hergehende Bewegung, Kreisbewegung, Umhüllung, Abirrung, Ausdehnung“, althochdeutsch umbisweif „Lendenschurz“, belegt seit dem 11. Jahrhundert; heutige Bedeutung seit dem 16. Jahrhundert. Die Ableitung althochdeutsch umbisweift „Lendenschurz“ tritt bereit seit dem 9. Jahrhundert auf, mit der Bedeutung „Biegung, Windung“ seit der Zeit um 1000.
Beispiele:
[1] „Sie hatte wenig Zeit, und ich überfiel sie ohne Umschweife mit meinem Anliegen.“
[1] „Man könnte es auch ohne Umschweife als tragisch bezeichnen.“
[1] „Ich befürchtete, dass der Diener mich nicht hereinlassen würde, wenn ich im Gewand eines einfachen Seemanns anklopfte, also öffnete ich die Eingangstür ohne Umschweife und ging direkt durch zum Salon, bevor man mich aufhalten konnte.“
Redewendungen:
ohne Umschweife ()



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