sich einen Ast lachen
Redewendung: Worttrennung:
sich ei·nen Ast la·chen
Aussprache:
IPA [zɪç ˈaɪ̯nən ˈast ˈlaxn̩]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: sehr lachen
Herkunft:
Das Wort „Ast“ ist hier in der regionalen Bedeutung „Buckel“ zu verstehen. Die Wendung bezieht sich also auf die Körperhaltung beim Lachen (wie auch eine Reihe ähnlicher Wendungen, siehe unter Synonyme).
Synonyme:
[1] platzen vor Lachen, sich biegen vor Lachen, sich den Bauch vor Lachen halten, sich kringelig lachen, sich krümmen vor Lachen, sich nicht halten können vor Lachen, sich scheckig lachen, sich schimmelig lachen
Gegenwörter:
[1] heulen, weinen
Beispiele:
[1] Du glaubst wirklich, er wird seine guten Vorsätze im neuen Jahr verwirklichen? Da lach ich mir ja einen Ast!
[1] Aus heiterem Himmel begann plötzlich, sich einen Ast zu lachen, und hörte gar nicht mehr auf.



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