viel Geschrei und wenig Wolle
Redewendung: Worttrennung:
viel Ge·schrei und we·nig Wol·le
Aussprache:
IPA [ˌfiːl ɡəˈʃʁaɪ̯ ʊnt ˌveːniç ˈvɔlə], [ˌfiːl ɡəˈʃʁaɪ̯ ʊnt ˌveːnik ˈvɔlə]
Bedeutungen:
[1] großes Getue, viel Aufhebens um etwas, wobei am Ende kein nennenswertes Ergebnis steht, nichts dabei herauskommt
Herkunft:
Die Redewendung ist die Pointe einer Volkserzählung, in der der Teufel vergeblich versucht, eine Sau zu scheren.
Beispiele:
[1] „Ja, mit dem Maul sind stets sie bereit. Sie erklärten den Krieg uns. Mehrere Wochen vergingen, sie kamen nicht einmal zum Rheine. Viel Geschrei und wenig Wolle! So sind die Franzosen, […].“
[1] „Als eine Art ‚Magna Charta der Arbeitnehmer‘ stellt die CDU an den Anfang ihres Gesetzentwurfs einen Abschnitt, in dem 17 Paragraphen die individuellen Rechte des Arbeitnehmers im Betrieb festlegen. ‚Viel Geschrei und wenig Wolle‘, meinen sozialdemokratische Gewerkschafter abschätzig zu diesen programmatischen Willenserklärungen.“
Übersetzungen:


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