Anbruch
Substantiv, m:

Worttrennung:
An·bruch, Plural: An·brü·che
Aussprache:
IPA [ˈanˌbʁʊx]
Bedeutungen:
[1] gehoben: zeitliche Definition im Sinne von Beginn, zum Beispiel einer Tageszeit oder eines Zeitalters
[2] Lebensmitteln: erstmaliges Öffnen eines befüllten und verschlossenen Behältnisses
[3] Bergmannssprache: im Bergbau übliche Bezeichnung der Stelle, an der eine Lagerstätte angetroffen wird, speziell auch einen bloßgelegten Erzgang
[4] Forstwesen: morsch gewordenes und nicht mehr beilfestes Holz, angefaultes Holz
[5] beschädigte Stelle, die zur Zerstörung führen kann
Herkunft:
Konversion des Verbstamms von anbrechen
Beispiele:
[1] Der Sonnenaufgang kennzeichnet den Anbruch eines neuen Tages.
[1] „Zwei Jahrhunderte lang, seit Anbruch des Industriezeitalters, wurde das Revier durchbuddelt und durchfurcht.“
[2] Nach Anbruch sollte das Produkt innerhalb weniger Tage verzehrt werden.
[2] „[Augentropfen] sollten handwarm sein und nach Anbruch der Packung innerhalb von 6 Wochen verbraucht werden.“
[3] Der Anbruch wurde vom Vorarbeiter farblich markiert.
[3] „Nach der physikalisch-ökunomischen Wochenschrift lautete die Denkschrift: ‚Auf dem St. Christophs-Erbstollen, Fundgrubner- und St. Wolfgangsstollen sind Pucherze am Anbruch gehauen werden, werden aber dermalen nicht betrieben. […]‘“
[4] Am Wegesrand liegen mehrere Haufen mit Anbrüchen.
[5] Ich kann noch keine Anbrüche erkennen.
Übersetzungen:


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