in Gottes Namen
Redewendung: Worttrennung:
in Got·tes Na·men
Aussprache:
IPA [ɪn ˈɡɔtəs ˈnaːmən]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: meinetwegen, wenn es so sehnlich gewünscht wird, weil ich nichts dagegen einzuwenden habe, weil es erlaubt/hingenommen wird
[2] umgangssprachlich: verstärkend in Fragesätzen, als Ausdruck der Verzweiflung oder Fassungslosigkeit
Synonyme:
[1] meinetwegen, von mir aus
Beispiele:
[1] Also gut, dann bleibst du heute halt in Gottes Namen über Nacht bei deiner Freundin.
[1] „Werben darf man ja, auch in Deutschland, und man darf in Gottes Namen auch in Deutschland auf Englisch werben, was zwar wenig Sinn ergibt, aber bei der werberelevanten Zielgruppe der Wichtigtuer und Dummschwätzer irgendwie sophisticated rüberkommt.“
[2] Wo in Gottes Namen ist schon wieder der Garagenschlüssel?
[2] „Wer in Gottes Namen kann sich vorstellen, dass irgendein Rentner dieser Welt auf einmal anfängt, seine Pläte mit einem Birkenwässerchen zu massieren, nur weil ihn von der Verpackung desselbigen Ballaks gebräunter Teint im Frühtau angrinst.“
[2] „Warum lesen die Leute nicht in Gottes Namen die Bücher, die es über ihn gibt, warum spielen sie nicht seine publizierte Musik?“



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