schlüpfen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
schlüp·fen, Präteritum: schlüpf·te, Partizip II: ge·schlüpft
Aussprache:
IPA [ˈʃlʏp͡fn̩], [ˈʃlʏp͡fɱ̍]
Bedeutungen:
[1] in, aus, unter, durch, zwischen, hinter etwas schlüpfen: sich schnell (durch eine enge Öffnung gleitend) an einen bestimmten Ort begeben
[2] in, aus etwas schlüpfen: ein Kleidungsstück anziehen, ein Kleidungsstück ablegen
[3] bei eierlegenden Tieren, Insekten: aus dem Ei, der Puppe kriechen
Herkunft:
mittelhochdeutsch slüpfen, slupfen, althochdeutsch sluphen, sluphan; Intensivbildung zu schliefen
Beispiele:
[1] Er schlüpfte unter die Decke.
[1] Ich bin rasch ins Haus geschlüpft.
[1] Fische schlüpfen leicht aus der Hand.
[1] Schlüpft durch das hohe Gras bevor ihr entdeckt werdet.
[1] Beim Versteckspielen hinter den Vorhang zu schlüpfen ist keine gute Idee.
[1] „Otto schlüpfte im letzten Moment auf seinen Platz.“
[2] Ich muss noch schnell in die Hose schlüpfen.
[2] Sie schlüpfte aus dem Mantel und hängte ihn an den Haken.
[3] Die Küken werden morgen schlüpfen.
Übersetzungen:


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