Gefach
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ge·fach, Plural 1: Ge·fa·che, Plural 2: Ge·fä·cher
Aussprache:
IPA [ɡəˈfax]
Bedeutungen:
[1] nur Plural 1: bei einer Fachwerkwand der Raum zwischen den Holzbalken
[2] Fach oder Schublade in Schränken oder Regalen
[3] in der Regel Plural 1: die rechtwinklig verschränkten Trennwände, die beispielsweise Flaschen in einer Kiste voneinander trennen. Im weiteren, allgemeinen Sinne ein Einsatz, der einen Behälter in Fächer unterteilt, zum Beispiel eine Geldbörse.
Herkunft:
zusammengesetzt aus dem Präfix ge- und dem Substantiv Fach
Synonyme:
[1] Fach
Beispiele:
[2] „Der aus Eschenholz sehr zierlich gearbeitete Schrank von ohngefähr 2½ Fuß Höhe und 2 Fuß Breite, mit einfacher Thüre, ist an dem sogenannten Handverkauf-Tisch angebracht, und theilt sich in mehrere Gefächer, […].“
[3] „Gefache aus Wellpappe bilden einen stabilen, berührungsfreien Schutz für transportempfindliche Produkte. Sie unterteilen den Innenraum eines Kartons in mehrere Fächer und trennen somit empfindliche Güter und Waren. […] Die einzelnen Stege des Gefaches werden maschinell zugeschnitten, geschlitzt und zusammengesteckt.“
[3] „Fächerfaltrahmen und Gefache (auch Fächereinsätze genannt) finden überall da Verwendung, wo kleinteilige Güter in großen Stückzahlen sicher transportiert werden.“
[3] „Gefache können in vielen Größe (sic!) produziert werden. Die Anzahl der Längs- und Breitstege ist variabel. […] Für sehr empfindliche Bauteile bietet sich ein Gefach mit Randsteg an. Hier befindet sich zwischen dem Fach für das Produkt und der Innenseite des Umkartons ein weiteres Fach, welches aber nur als Schutzpolster dient.“
[3] Eine verbesserte „Transportvorrichtung zum Transportieren von Gefachen […] für Flaschen oder dergleichen Behälter“ zeichnet sich durch die Art und Weise aus, wie die Gefache gehalten werden.



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