Deklinationsendung
Substantiv, f:

Worttrennung:
De·kli·na·ti·ons·en·dung, Plural: De·kli·na·ti·ons·en·dun·gen
Aussprache:
IPA [deklinaˈt͡si̯oːnsˌʔɛndʊŋ]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: flektierende Endung bei der Deklination
Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Substantiv Deklination, dem Fugenelement -s und dem Substantiv Endung
Gegenwörter:
[1] Wortstamm
Beispiele:
[1] Die Deklinationsendung -es im Ausdruck „Kindes“ bildet den Genitiv des Wortes „Kind“.
[1] Dabei würde sich herausstellen, dass die beiden Morphe fisch- zum gleichen Morphem gehören, die beiden Morphe -er aber nicht: das erste -er in d-er ist eine Deklinationsendung mit der grammatischen Funktion "Nominativ Singular Maskulinum", das zweite eine Ableitungsendung mit der Funktion, aus dem Verbstamm fisch- die Berufsbezeichnung Fisch-er abzuleiten.
[1] Dazu kommen als Sonderfälle Kontrakta (etwa nous νοῦς ‚Sinn‘), bei denen der vokalische Stamm mit der Deklinationsendung verschmolzen ist, und die sogenannte attische Deklination (wie neōs νεώς ‚Tempel‘).
[1] „Die Substantivartikel ersetzten immer häufiger die Funktion der Deklinationsendungen.“
[1] „Endet eine Abkürzung mit dem letzten Buchstaben des abgekürzten Wortes, so wird die Deklinationsendung unmittelbar angehängt.“
Übersetzungen:


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