Kerker
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ker·ker, Plural: Ker·ker
Aussprache:
IPA [ˈkɛʁkɐ]
Bedeutungen:
[1] veraltend, historisch: Gefängnis, Zuchthaus, Justizvollzugsanstalt
Herkunft:
mittelhochdeutsch karkære, kerker, althochdeutsch karcāri, von lateinisch carcer „Gefängnis, Umfriedung“ im 8. Jahrhundert entlehnt
Synonyme:
[1] Gefängnis
Beispiele:
[1] Sie hielten ihn im Kerker gefangen.
[1] „Während Harald im Kerker sitzt, begehrt das Volk gegen den neuen Kaiser auf.“
[1] „Der Rest wurde in den Kerker der Festung gebracht.“
[1] „Die Kerle, die in den verschiedenen Kerkern folterten, waren kleine Emporkömmlinge, die man hier und da in einem der zahlreichen Befreiungskriege aufgelesen hatte.“
[1] „Während wir in diesem Kerker saßen, feuerte eine Gruppe betrunkener Indianer im Vorbeigehen eine Salve auf uns, aber zum Glück wurde niemand verletzt.“
Übersetzungen:


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