die Fäden ziehen
Redewendung: Worttrennung:
die Fä·den zie·hen
Aussprache:
IPA [diː ˈfɛːdn̩ ˈt͡siːn]
Bedeutungen:
[1] aus dem Hintergrund den entscheidenden Einfluss ausüben, in Wahrheit die Macht haben
[2] wörtlich: die Fäden entfernen (z. B. bei einer genähten Wunde)
Herkunft:
[1] Der Redewendung liegt die Vorstellung des Marionettenspielers zugrunde, der unsichtbar für das Publikum an den Fäden zieht und damit die Puppen bewegt.
Synonyme:
[1] leiten, lenken, steuern
[1] der Drahtzieher sein, der Strippenzieher sein, die Fäden in der Hand haben, die Fäden in der Hand halten
Beispiele:
[1] Es wäre interessant zu wissen, wer da hinter den Kulissen die Fäden zieht.
[2] Ich habe nächsten Dienstag einen Termin zur Nachsorge, ich denke, die neue Gemeindeschwester wird mir dann die Fäden ziehen.
Übersetzungen:


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