generalisieren
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ge·ne·ra·li·sie·ren, Präteritum: ge·ne·ra·li·sier·te, Partizip II: ge·ne·ra·li·siert
Aussprache:
IPA [ɡenəʁaliˈziːʁən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: eine allgemeine Aussage über etwas treffen, etwas verallgemeinern
Synonyme:
[1] verallgemeinern
Gegenwörter:
[1] spezialisieren
Beispiele:
[1] Wenn ein Politiker etwas als „die Mutter aller Probleme“ bezeichnet, dann generalisiert er in unzulässiger Weise.
[1] Man kann generalisieren und sagen: die Deutschen sind zu fett geworden.
[1] Es liegt mir fern, pauschalisieren oder generalisieren zu wollen, als Journalist […] will ich das nicht.
[1] […] das erste Gebot auf dem Weg zu einem fruchtbaren Streit lautet aus meiner Sicht, du sollst nicht vorschnell generalisieren.
[1] Deutsche Welle: „Wird [der] ideologische Machtanspruch auf muslimischer Seite viel stärker und offensiver vertreten?“ Richard Traunmüller: […] man kann es nicht generalisieren.
[1] Sie haben vorhin einige Vorurteile dem Balkan gegenüber erwähnt. Der Balkan gilt in der westlichen Gesellschaft oft als Synonym für Korruption, Machtmissbrauch und populistische Wahlerfolge. Darf man das so generalisieren?
[1] Deutschlands auflagenstärkste Zeitung, die Boulevardzeitung „Bild“, schreibt, dass Sarrazin unsachgemäß generalisiere, wenn er Dinge schreibe wie die Ehre des „muslimischen Mannes“ liege „zwischen den Beinen der Frau“ oder, dass Muslime generell eine „Tendenz zum Beleidigtsein“ hätten.
Übersetzungen:

[1] eine allgemeine Aussage über etwas treffen, etwas verallgemeinern




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