schamhaft
Adjektiv:

Worttrennung:
scham·haft, Komparativ: scham·haf·ter, Superlativ: am scham·haf·tes·ten
Aussprache:
IPA [ˈʃaːmhaft]
Bedeutungen:
[1] aus einem Schamgefühl heraus
Herkunft:
mittelhochdeutsch scham(e)haft, althochdeutsch scamahaft[Quellen fehlen]
Derivation (Ableitung) des Substantivs Scham durch Suffigierung mit dem Suffix -haft
Beispiele:
[1] „Lange trotz seiner ausgeprägt staatsfeindlichen Haltung von Radziwill beschirmt, wurde er doch endlich von seinem Schicksal ereilt und (neben seinem kirchlichen Einkommen) mit hohem Wartegeld, was Verfasser schamhaft verschweigt, auf seine Pfarre verbannt, da er eine Beschäftigung außerhalb der Provinz abwies.“
[1] „Zum einen in einem radikalen Wechsel in der Wirtschaftspolitik, die derzeit noch schamhaft sozialistische Marktwirtschaft genannt wird.“
[1] „Zehntausende von Menschen sollen so vegetieren. Die Weltgesundheitsorganisation WHO kann ihre Zahl nur schätzen, weil die Opfer schamhaft versteckt werden. Hohe Geburtenraten, Armut, Unterernährung und mangelnde Hygiene fördern die Ausbreitung der Seuche in der Trockensavanne.“
Übersetzungen:


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