streuen
Verb:

Worttrennung:
streu·en, Präteritum: streu·te, Partizip II: ge·streut
Aussprache:
IPA [ˈʃtʁɔɪ̯ən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: (pulvrige oder körnige Substanz) werfen, damit sie sich auf einer Fläche verteilt
[2] Physik: ablenken eines Teils einer (gebündelten) Strahlung aus der ursprünglichen Richtung
[3] Für diese Bedeutung fehlt noch eine Definition.
Beispiele:
[1] Im Winter streuen die Anwohner Tausalz oder Split auf den Gehweg, damit niemand ausrutscht.
[2] Körperliche Ursachen für eine erhöhte Blendempfindlichkeit sind alters- oder krankheitsbedingte Trübungen des Auges (Hornhaut, Linse, Glaskörper), welche ähnlich einem zerkratzten Glas, die Lichtstrahlen streuen.
[2] Ein neu entwickeltes Computerprogramm von Forschern des Amerikanischen Mineralogischen Instituts in Carlsbad simuliert, wie Diamanten Lichtstrahlen streuen.
[3] Beim Doppelspaltexperiment geht das Teilchen durch einen der beiden Spalte hindurch und streut ganz klassisch am Spalt.
[3] Fließt Licht durch zwei benachbarte Spalte wie beim beschriebenen Doppelspaltexperiment, so führen die Beugungen an den Kanten jedes Schlitzes dazu, daß das Licht wie zuvor beschrieben von den Kanten nach beiden Seiten zur Seite streut.
Redewendungen:
jemandem Salz in die Wunde streuen — an eine unangenehme Situation erinnern
jemandem Sand in die Augen streuen — jemanden täuschen
Übersetzungen:


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