Anstand
Substantiv, m:

Worttrennung:
An·stand Plural: An·stän·de
Aussprache:
IPA [ˈanˌʃtant]
Bedeutungen:
[1] kein Plural: gute Umgangsform; gutes, höfliches Benehmen
[2] Unterbrechung des Pirschganges
[3] Für diese Bedeutung fehlt noch eine Definition.
Herkunft:
im 17. Jahrhundert Substantiv zum Verb anstehen „passen, sich schicken“
Gegenwörter:
[1] Flegelhaftigkeit, Unanständigkeit
[2] Ansitz
Beispiele:
[1] Sie haben viel Anstand gezeigt.
[1] Er wußte, dass sein Verhalten gegen Anstand und Sitte verstieß.
[1] „Während Torsten Albig beim Festmahl Anstand einforderte, blickten viele auf einen drahtigen Herrn mit weißem Haar.“
[2] Deshalb, so Diezel, eigne sich der Anstand auf den Waldhasen nur zur Disziplinierung der übereifrigen Jungjäger.
[3] „Während der Dauer dieses Dienstes erhoben sich zweierlei Anstände mit der königlich niederländischen Regierung.“
[3] „Falls sich bei der Beratung des Rechnungsabschlusses durch den Gemeinderat keine Anstände ergeben oder die Anstände behoben wurden, hat der Gemeinderat über den Rechnungsabschluss zu beschließen.“
[3] „Obwohl dieser die Kontrolle über die Minister auszuüben hat, diese aber wieder für ihre Amtstätigkeit dem Reichsrat verantwortlich sind, hat der Oberste Rechnungshof nicht dem Parlament, sondern dem Kaiser direkt Rechenschaft über die Resultate seiner Tätigkeit zu erstatten und eventuelle Anstände, die sich bei Prüfung der Rechnungen ergeben, der kaiserlichen Entscheidung zu unterbreiten.“
Übersetzungen:


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