Betroffenheit
Substantiv, f:

Worttrennung:
Be·trof·fen·heit, Plural: Be·trof·fen·hei·ten
Aussprache:
IPA [bəˈtʁɔfn̩haɪ̯t]
Bedeutungen:
[1] das Gemeintsein, in dem Sinne, dass etwas von etwas betroffen ist
[2] meist Singular: das Gefühl, von etwas, unter Umständen auch peinlich, berührt zu sein; in der Anwendung über Dritte bringt es oft zum Ausdruck, dass die angedeuteten Emotionen nur gespielt wirken
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Adjektiv betroffen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -heit
Beispiele:
[1] Solche „Betroffenheiten“ werden beispielsweise in bestimmten Umweltschutzbelangen gesehen, etwa die „Betroffenheit“ des Nachbarn eines geplanten Kraftwerks oder einer geplanten Straße.
[2] „In entrückten Augenblicken träumt Kah davon, "Bernatzki rauszuschmeißen". Hoffnungslos bei Beamten mit über dreißig Dienstjahren. Oder Hubert Röckmann, Religionslehrer und Alt-68er, bei Schülern bekannt als der, "der sich die Haare in der Friteuse wäscht" und der ständig Betroffenheit verbreitet. Unablässig organisiert er Menschenketten, Schweigekreise oder Friedensgottesdienste.“
[2] „Die ließen sich gern auf ihrem Weg zum Einkauf ablenken, zeigten Betroffenheit über das Geschehene und zögerten nicht, den Spendentopf zu füllen: 2792 Euro kamen zusammen.“
[2] Eine gewisse Betroffenheit ließ sich nicht verhehlen.
[2] Und es ist auch nicht zynisch, vorherzusagen, wie es weitergeht. Vom Präsidenten [D. Trump] abwärts wird die zur Schau gestellte Betroffenheit groß sein.
Übersetzungen:


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