Kühnheit
Substantiv, f:

Worttrennung:
Kühn·heit, Plural: Kühn·hei·ten
Aussprache:
IPA [ˈkyːnhaɪ̯t]
Bedeutungen:
[1] kein Plural: furchtlose, wagemutige Einstellung
[2] gewagte, mutige Handlung
Herkunft:
Ableitung des Adjektivs kühn mit dem Suffix -heit
Gegenwörter:
[1] Angst, Ängstlichkeit, Feigheit, Furcht, Furchtsamkeit, Kleinmut, Mutlosigkeit, Verzagtheit, Zaghaftigkeit
Beispiele:
[1] „Die Ablehnung des Wahlergebnisses hat er den Machthabern mit einer Kühnheit entgegengeschleudert, die in der Geschichte der Republik ohne Beispiel ist.“
[1] „Der wie seine Figuren, die gern einsilbige Namen wie Zürn, Halm oder Horn tragen, schwer unter Abhängigkeiten leidet, die der Einzelne nicht selbst beeinflussen kann. Ein Streiter, zitternd vor Kühnheit, wie eine seiner Lieblingswendungen lautet.“
[1] „So glauben wir denn, daß ohne Kühnheit kein ausgezeichneter Feldherr zu denken ist, d.h. daß ein solcher nie aus einem Menschen werden kann, dem diese Kraft des Gemütes nicht angeboren ist, die wir also als die erste Bedingung einer solchen Laufbahn ansehen.“
[1, 2] „Mut ist mit Kühnheit und Tapferkeit mit Leidensfähigkeit ausgestattet; beide müssen die Signale der Angst einerseits zur Kenntnis nehmen und andererseits deren Einfluss in Grenzen halten.“
[1, 2] „Von dem Erfolg bei Kursk befeuert, war das sowjetische Oberkommando mit Zuversicht und Kühnheit zur Offensive übergegangen.“
[2] Solche Kühnheiten heiße ich nicht gut.
Übersetzungen:


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