Mühsal
Substantiv, f, n:

Worttrennung:
Müh·sal, Plural 1: Müh·sa·le, Plural 2: Müh·sa·len
Aussprache:
IPA [ˈmyːˌzaːl]
Bedeutungen:
[1] gehoben: große Anstrengung, die mit der Durchführung einer Tat verbunden ist
Herkunft:
Mühsal liegen das althochdeutsche muosal, ein Neutrum, und die mittelhochdeutschen Wörter müejesal oder müesal zugrunde, die sowohl Femininum als auch Neutrum sein konnten.
Synonyme:
[1] Anstrengung, Mühe, Plackerei
Beispiele:
[1] Die Heuernte einzufahren, ist die reinste Mühsal gewesen.
[1] „Ihr Enthusiasmus ward bald Chimäre und Fanatismus: er endigte in Thorheit und tadelnswürdige Verbindung; denn das Gute als solches muß sich in einem wirklichen Gegenstände einigen, sich mit diesem und mit Kenntnissen, oft scheinbar oberflächlichen, durchdringen, das Mühsal vielfältiger Arbeit, die Langeweile lästiger Kleinigkeiten nicht scheuen, um das Gute zu bleiben und als Nützliches hervorzutreten.“
[1] „Nun sag' ich Dir es nicht schon längst? Doch Du hast dumpfe Ohren,
Es verheißet mein Gebieter Euch, es sollt hinfort Ihr Alle,
Der Armuth und des Mühsals quitt, ein frohes Leben führen.“
[1] Mit unendlicher Mühsal gelang es uns schließlich, den Stein den Berg hinaufzurollen.
Übersetzungen:


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