Simultanität
Substantiv, f:

Worttrennung:
Si·mul·ta·ni·tät, Plural: Si·mul·ta·ni·tä·ten
Aussprache:
IPA [ˌzimʊltaniˈtɛːt]
Bedeutungen:
[1] fachsprachlich: Eigenschaft/Tatsache, zur gleichen Zeit stattzufinden
[2] Kunst: Vereinigung separater/disparater/divergenter Ereignisse/Inhalte in einem Werk
Herkunft:
Ableitung (Suffigierung) vom Adjektiv simultan mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität
Gegenwörter:
[1] Aufeinanderfolge, Sukzession, Ungleichzeitigkeit, Vorzeitigkeit
Beispiele:
[1] „Die Wirkung des Visuellen erfuhr eine Steigerung durch die Simultanität von Ereignis und Berichterstattung in den audiovisuellen Medien.“
[1] „Die Untrennbarkeit (bzw. Simultanität) von Produktion und Absatz bei einer Dienstleistung wird auch als ‚Uno-actu-Prinzip‘ bezeichnet.“
[2] „Simultanität des Disparaten: Bildhaft verarbeitete Eindrücke und Beschreibungen werden assoziativ, ohne logische Stringenz Zeile für Zeile aneinander gereiht.“
[2] „Eine collageartige Simultanität von Orten und Zuständen fügt Divergentes zum Sinnzusammenhang.“



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