auftakeln
Verb:

Worttrennung:
auf·ta·keln, Präteritum: ta·kel·te auf, Partizip II: auf·ge·ta·kelt
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯fˌtaːkl̩n]
Bedeutungen:
[1] transitiv, Seemannssprache: die Segel setzen, mit Takelwerk ausstatten
[2] reflexiv, umgangssprachlich, abwertend: sich übertrieben auffällig kleiden, schminken, schmücken, herrichten
[3] bei farbentragenden studentischen Korporationen: die Teile des Couleurs anlegen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs takeln mit dem Präfix auf-
Synonyme:
[1] takeln, Segel setzen
[2] aufbrezeln, aufdonnern
Gegenwörter:
[1] abtakeln
Beispiele:
[1] In der Morgendämmerung takelten die Seeleute das Schiff auf und begannen die große Fahrt.
[1] „Seine Hauptfreunde aber waren die Matrosen – er erfuhr die wunderbarsten Geschichten von Seeräubern, Schiffbruch und einsamen, menschenleeren Inseln, er lernte Taue splissen und kleine Schiffe auftakeln, und erwarb sich in Bezug auf Topsegel und Mainsegel eine erstaunliche Gelehrsamkeit.“
[2] Je älter sie wird, desto mehr takelt sie sich auf.
[2] „Wir leben in einem Weltenraum, der 999 Millionen Sonnensysteme umfaßt; in einem von diesen Systemen spielen wir auf der Erde unsere jämmerliche Rolle: Schmierenschauspieler, die sich als Könige und Propheten mit goldenen Flittern und bunten Fetzen auftakeln.
Übersetzungen:


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