dasselbe in Grün
Redewendung: Worttrennung:
das·sel·be in Grün
Aussprache:
IPA [dasˌzɛlbə ʔɪn ˈɡʁyːn]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: ebenso gut wie dasselbe, (beinahe) ganz dasselbe, im Wesentlichen dasselbe, eigentlich nichts anderes
Herkunft:
Die Herkunft der Wendung ist nicht geklärt. Als Quelle wird zum einen auf eine bereits Ende des 18. Jahrhunderts belegte Anekdote verwiesen, in der eine Hausangestellte mit der Bitte „Dieselbe Couleur, aber in Grün“ als Pröbchen ein rosarotes Band dem Verkäufer hinreichte; zum anderen wird eine karikaturistische Zeichnung in den Fliegenden Blätter von 1903 angeführt (siehe Bild), in der ein wohlhabenderer Reisender am Schalter eine Fahrkarte für denselben Bestimmungsort verlangt wie der ärmliche Reisende vor ihm, mit der Formulierung „Dasſelbe in jrün!“ aber auf die Kennfarbe der teureren 2. Klasse hinweist. Andererseits könnte es auch auf die Kartenfarbe „Grün“ im deutschen Blatt verweisen.
Beispiele:
[1] „Er sagt zu allem ja, will morgen bei der Visite das Problem besprechen, am nächsten Tag dasselbe in grün.
[1] „Aber Kind, wenn deine Eltern von dazumal reden, regst du dich auf. Aber du kultivierst dasselbe in Grün.
[1] „Da müssen wir sofort an das Logo vom Kaufhof denken - fast dasselbe in Grün.
[1] „26 Minuten später dasselbe in Grün: Freistoß, Linksflanke Tarnat, Kopfball Helmer – 2:0.“
[1] „Am Tag darauf flog er weiter nach Philadelphia. Dort dasselbe in Grün: Flug nach Zürich gestrichen.“
Übersetzungen:


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