läuten
Verb:

Worttrennung:
läu·ten, Präteritum: läu·te·te, Partizip II: ge·läu·tet
Aussprache:
IPA [ˈlɔɪ̯tn̩]
Bedeutungen:
[1] Geräusche durch das Bewegen einer Glocke hervorrufen
[2] (an einem Eingang) akustisch auf sich aufmerksam machen
[3] unpersönlich: (an einem Eingang) akustisch Aufmerksamkeit hervorrufen
Herkunft:
mittelhochdeutsch liuten, althochdeutsch (h)lūten, liuten, von westgermanisch *hlūd-ija- „laut machen, lärmen“, im 20. Jahrhundert auf die heutige Bedeutung eingeschränkt
Synonyme:
[1] bimmeln
[2] klingeln
Beispiele:
[1] Bei uns im Dorf werden die Glocken jeden Sonntag zum Gottesdienst geläutet.
[2] „K. wartete noch ein Weilchen, sah von seinem Kopfkissen aus die alte Frau, die ihm gegenüber wohnte und die ihn mit einer an ihr ganz ungewöhnlichen Neugierde beobachtete, dann aber, gleichzeitig befremdet und hungrig, läutete er.“
[2] „Schon vor der Tat an der Haustür waren die Frauen mit Masken verkleidet durch den Ort gezogen, hatten mehrmals Autos und Busse angehalten, an Fenster geklopft und an Türen geläutet.“
[3] „Es läutet an der Tür.“
Übersetzungen:


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