schwelgen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
schwel·gen, Präteritum: schwelg·te, Partizip II: ge·schwelgt
Aussprache:
IPA [ˈʃvɛlɡn̩]
Bedeutungen:
  • intransitiv:
[1] genießerisch, üppig speisen, trinken; luxuriös leben
[2] gehoben: sich genüsslich in etwas versenken, sich an etwas berauschen, einem Genuss hingeben
Herkunft:
von mittelhochdeutsch swelgen, althochdeutsch swelgan in der ursprünglichen Bedeutung , „schlingen, schlucken, verschlucken
Synonyme:
[1] schlampampen, schlemmen
Beispiele:
[1] Heinz schwelgt regelmäßig bei Sterneköchen.
[2] „In Architektur kann man hier schwelgen, in alter und uralter gotischer und flämischer – und auch in moderner.“
[2] „Sie schwelgten in nationalem Hochgefühl, sangen preußische Märsche und tranken Rheingauer Wein.“
[2] „Wir können täglich im Genusse von Ananas, Bananen, Apfelsinen und anderen tropischen Früchten schwelgen, aber die Tage, an denen es ein zähes Stück frisches Rindfleisch gibt, werden als Feste gefeiert.“
[2] „Dieser Eindruck verdichtet sich in der Tat immer dann, wenn Risikosportler nicht sachlich und objektiv über ihre Erlebnisse berichten, sondern euphorisch übersteigert in Heldentaten schwelgen, […] mit Fliegerlatein die Wirklichkeit zu überhöhen versuchen.“
Übersetzungen:


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